Raab, Nikolaj Petrovic Bogdanoff-Belsky (1868-1945).

Raab, Nikolaj Petrovic Bogdanoff-Belsky (1868-1945).

(Bogdanoff-Belsky) Raab, Dagmar; Nikolaj Petrovic Bogdanoff-Belsky (1868-1945). Ein Vertreter des Russischen Realismus und Impressionismus. Mit 185, meist farb., tlw. ganzseitigen Abb. u. Illustrationen, Petersberg 2026, Format ca. DIN A 4, 168 S., kart., neu!

– Wunderschönes Buch über einen wirklich besonderen Maler und seine wunderschönen Bilder!
- Das Buch ist die erste wichtige Publikation in deutscher Sprache zu dem bedeutenden russisch-lettischen Maler. Nikolaj P. Bogdanoff-Belsky stieg im zaristischen Russland aus ärmsten Verhältnissen zu einem hochgeachteten Porträtisten und Genremaler auf, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann, impressionistische Elemente in seine Arbeiten zu integrieren. Nach der Oktoberrevolution emigrierte er nach Lettland und gewann auch dort schnell große Anerkennung.
Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in Leben und Werk Bogdanoff-Belskys, zeigt seine künstlerische Entwicklung und Vielseitigkeit als Porträtist und impressionistischer Landschaftsmaler. Über allem aber stehen seine Kinderporträts und die gemalten Erzählungen über die fantasievolle Welt der Kinder.

- Der Maler Nikolai Petrowitsch Bogdanoff-Belsky (auch Bogdanow-Belski) (geboren 1868 in Schitik, Gouvernement Smolensk, gestorben 1945 in Berlin) lebte von 1921 bis 1939 in Lettland.
Nach mehreren Stationen (u. a. Schüler von Repin) zog er 1921 nach Riga, weil Realistische Kunst von der Sowjetunion stark abgelehnt wurde. Dies zwang den Künstler nach Riga zu ziehen. Dort nahm er die lettische Staatsbürgerschaft an. Tatjana Lietz (1916-2001), eine damals angehende lettische Malerin, war in seiner baltischen Zeit nahe Riga die einzige Privatschülerin des Malers. Hier lernte er auch die Malerin Ida Kerkovius (1879-1970) kennen. Bogdanoff-Belsky erlebte auf ihre Einladung hin die große Gastfreundschaft der Patrizierfamilie Kerkovius, die seit 1878 das Rittergut Saadsen östlich von Riga besaß, und schenkte ihr zwei Gemälde. In Riga wurde er am 25. Oktober 1930 Ehrenmitglied (Ehrenphilister) der Studentengesellschaft Fraternitas Arctica. Er wurde mit dem Orden der drei Sterne ausgezeichnet. Infolge der sowjetischen Besetzung der baltischen Staaten 1939 zog Bogdanow-Belski 1944 nach Posen, 1945 von Posen nach Berlin, wo er am 19. Februar 1945 in der Berliner Charité seinem Prostataleiden erlag. Er wurde auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Berlin-Tegel beigesetzt.
Er war seit 1932 mit Antonie (Antonia) Höflinger, einer Deutsch-Baltin, verheiratet.

EUR 69,--